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MY MANIA: Tatiana Gecmen Waldeck
The Sound of Tatiana

Eine Electro-Lady auf der Suche nach Rhythmen

Jahre im Zeichen von Mode, Marketing und Kommunikation, dann eine berufliche Wende: Mit Audiobooks und und anderen Top Secret-Projekten näherte sich Baronin Gecmen-Waldeck - ihr Tod's Portrait folgt in Kürze - der Welt der Musik.

„Musik begleitet mich mein Leben lang jeden Tag, ob im Auto oder zu Hause, ob ich arbeite oder im Flugzeug, immer dann, wenn ich mich von der Welt abgrenzen möchte.“ Dann wird die Leidenschaft fast zu einer Besessenheit von der Suche: „Ich gehe nicht mehr in Diskotheken, um schick zu sein, oder in Clubs, um Freunde zu treffen, sondern ich suche nach guten DJs und Klängen mit Qualität.“

Der Werdegang It all started with classical stuff, a childhood spent largely in Salzburg, among classical music festivals, operas and concerts.

Alles begann mit der Klassik, einer Jugend, die sie zum Teil in Salzburg zwischen klassischen Musikfestivals, Opern und Konzerten verlebte. Dann, auf Reisen im Auto mit den Eltern, hörte sie Eagles, Police, Led Zeppelin, Kim Wilde und später Neville Brothers, Roxy Music und Sade. „Das waren die Zeiten, in denen man Musik aus dem Radio aufzeichnete. von Prince über Talking Heads bis hin zu Depeche Mode, bis die CD kam: Ende der Aufzeichnungen, Anfang des Zeitalters der Information.“

Weiter ging es im Dunkel der Diskonächte. Tatiana beginnt, Kontakte zu DJs zu knüpfen, notiert sich neue Namen und fragt nach CDs, um neue Tracks zu archivieren.
„Und dann kamen MP3 und Downloads, danach die Playlists und heute das Streaming, aber ich suche immer weiter. Vor allem auf SoundCloud.“

Tatianas Playlist

Die Klassiker: Massive Attack, Radiohead, Beck und These New Puritans, Antony and the Johnsons, Nico Muhly.
Aktuelle Spleens:Atmosfere von Agnes Obel, die kombinierten Sounds von Dream Koala, Soko mit ihren humorvollen Texten und Ihrem Englisch mit französischem Akzent, inklusive all ihrer Kooperationen.
Recherche: Efterklang, Jay-Jay Johanson, Princess Chelsea, Lulu Rouge.
Soundtracks: Angelo Badalamenti für Twin Peaks, Ennio Moricone und seine ganze Welt der Western-Musik, Wojcieck Kilar für Dracula von Coppola und seit Kurzem Arcade Fire für Her, einem Film von Spike Jonze.
Das Geschäft: In der portugiesischen Stadt Porto, mit dem Namen „Materia Prima“ (Rohmaterial).
Der Termin: Im kommenden Sommer besuche ich zum ersten Mal das Musikfestival par excellence, Ende Juni in Glastonbury, Großbritannien.

Disco der Wahl.

Berlin. „Die absolute Nummer 1. Ich liebe das Kater Holzig, ein Lokal am Fluss mit verschiedenen Sounds und Atmosphären in jedem Raum. Ansonsten der Club der Visionaere, innen klein, aber draußen enorm, wo man sich am Kanal unter die riesige Trauerweide setzen kann."
London. „Der coolste Termin in East London sind die Abende im Plastic People. Titel des Events: Behind this wall, mit Underground-Musik um 360 Grad, in einem Lokal, das aussieht wie eine Box, eine Black Box.“