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Enrique Solís

Der Ehrgeiz der Spinne
Manifest des Lebens und der Eleganz von einem Unternehmer und Kreativen aus Spanien.

Ein bisschen der Aktualität voraus und auch ein wenig hinter ihr zurück: elegant wie ein Dandy und auf Grund seines Schwerpunkts auf seinen Interieurs im Gleichklang mit der Zeit.
Das trifft auf den Spanier Enrique Solís ganz sicher zu, Sohn des Marquez Miguel Angel Solís de la Motilla und der Carmen Tello, in der Erscheinung vor allem aristokratisch, wie es auch seine Marke The Seelk ( www.theseelk.com ) verheißt, ein Universum der Seide mit Kravatten und Fliegen; Acçessoires, die den Stil derer, die sie tragen, mit einem Hauch Retro oder zeitgenössischem Fortschritt versehen.
Sein Motto: “Sei kein Schaf, sei eine Spinne!”, nicht der Herde folgen, sondern dem eigenen Netz. Es soll in Richtung Vollendung gewoben werden, jenseits der Konventionen und des Standards.
Das Gymnasium in Sevilla und ein Studium der Internationalen Betriebswirtschaft in Madrid – ein Arbeitsaufenthalt zwischen Paris, London und New York – dann der operative Start in Madrid.
Fasziniert von Interieurs und der Architektur der Vergangenheit, jedoch auf Funktionalität und die Faszination zeitgenössischer Lösungen fokussiert, hat Enrique mit The Seelk ein Doppelleben der Arbeit gewoben.
Neben dem stilistischen Défilé seiner The Seelk Acçesoires, darunter die von ihm entworfene und kürzlich vorgestellte dreidimensionale Tasche, gibt es noch die Welt der Designhotels, die One Shot Hotels mit denen sich Enrique in Zusammenarbeit mit einem Partner und seinen drei Geschwistern beschäftigt:
“Spontane, einzigartige, künstlerisch gehaltene Hotels: jedes ist anders und interpretiert die besonderen Gebäude, die wir auswählen, in erster Linie mit einem starken Sinn für Design.” Vergangenen April fand in Valencia die Einweihung des vierten Solís Hotels statt. Zwei in Madrid und zwei aktuelle in Valencia, in Kürze eine Einweihung in der Geburtsstadt Sevilla, dann nochmals in Madrid und Barcelona . In Planung für 2017: “Wir hoffen, bald international zu werden mit den One Shot Hotels.
Freie Zeit: Wenig. Aufgeteilt zwischen den entgegengesetzten Leidenschaften für das Meer und die Berge, der Zuneigung für das Familienpalais in Sevilla in der Calle Cuna und der Anziehungskraft der Stadt, wo die Dandies gewählt werden, Paris.
Ich fühle mich elegant: Wenn ich ich selbst bin, ohne jede Spur von Exzentrizität. Natürlich sein ist nicht immer leicht.
Mein Traumoutfit: Zwei Gegensätze: ein Vintage-Smoking aus schwarzem Samt und ein dreiteiliger Anzug aus weißem Leinen mit leichten blauen Streifen. Das ist mein unbezahlbarer Traum.
Luxus ist: Erfahrung. Das, was mich die Zeit vergessen lässt, jenseits aller Erwartungen.
Mein schönstes Geschenk: Ein Gutschein über 15 Dige, die ich an 15 aufeinander folgenden Tagen auswählen konnte… eine Flugreise, eine Museumseintrittskarte, ein Paar Schuhe, auch einen Kuss, oder mit ihr einen Sonnenuntergang erleben zu können. Das werde ich nie vergessen!
In meinem Koffer: Immer, immer eine Sonnenbrille, das jeweils aktuelle Buch (gewöhnlich lese ich immer zwei gleichzeitig: ein eher technisches, zum Studieren, und einen Roman, um mich zu unterhalten und zu entspannen), ein weißes T-Shirt, Skinny Jeans und Sneakers mit einem blauen Blazer für formellere Abendessen.
Mein Lieblingsort: Im Winter die Berge wegen der Freiheit auf Skiern. Oder im Sommer ein einsamer Strand im Süden Spaniens, um einfach nur dem Geräusch der Wellen zuzuhören.
Mein Lieblingssoundtrack: von den Filmen Braveheart, Der Gladiator und Der letzte Mohikaner.
Wie richtet man eine Wohnung ein: Vor allem, indem man an den Komfort denkt, meinen eigenen sowie den meiner Gäste.
Lieblingsbuch: “Die Bekenntnisse des heiligen Augustinus”, ich weiß nicht, ob es mein Lieblingsbuch ist, aber es hat sicher eine starke Wirkung auf mich gehabt.
Lieblingsfilm: “Die große Schönheit” (von Paolo Sorrentino): ich habe ihn dreimal gesehen, in drei aufeinander folgenden Wochen, immer im Kino.
Ängste: So hohe Erwartungen zu haben, dass sie unerreichbar werden; so schnell zu leben, dass man das Hier und Jetzt nicht mehr leben kann.
Nie: Denken, dass man anderen überlegen sei, oder als eine andere Person erscheinen wollen, als ich bin.
Immer: Ein T-Shirt mit einem Sakko. Das ist eine optimale Lösung, ideal für jede Gelegenheit.
Meine Lieblingsapp: Spotify, Instagram und Nike Running. Diese drei nutze ich regelmäßig. Ich glaube, sonst brauche ich nichts.
Meine Geheimadressen: Ich liebe London und Paris, Berlin hat mich kürzlich erst erwischt, aber es gibt nichts Besseres als Madrid, das alles bezüglich Vergnügen, Klima, Menschen und Kultur in sich vereint:

Ich würde sagen: Corazon Bar, ein cooler und ekklektischer Ort (Calle de Valverde, 44)
Ein Abendessen im Tatel, mit Livemusik, einer unglaublichen Inneneinrichtung und einer perfekten mediterranen Speisekarte (Paseo de la Castellana, 36-38)
Ein Drink im Arts Club ist Freitag abends ein Muss (Calle de Velázquez, 96)
Ich füge hinzu: Für ein Shoppingerlebis, das dem Desig gewidmet ist, die Anglomania Tailor Boutique (Calle de Villanueva, 16) und das LA Studio (Calle de Castelló, 8)
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