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Beniamino Nespor & Eugenio Roncoroni

Küchenchefs mit Stil

Kulinarische Weltreisen

Wir sprechen von Mailand, von Beniamino Nespor, Eugenio Roncoroni und deren Leidenschaft, die sie zu ihrem Beruf gemacht haben: zwei Küchenchefs auf der steilen Karriereleiter, auch in logistischer Hinsicht.
Alles begann im Jahr 2011 mit „Al Mercato“, dem Restaurant in der Via Sant’Eufemia inklusive der ersten Burger Bar mit Street Food-Formel, aber in Spitzenqualität.
Der Saal ist sehr klein, hat daher viel Charme und es ist ausgesprochen schwierig, einen Tisch zu reservieren. Die Küche ist offen und es gibt einen zweiten, schlichten Speiseraum. Die interne Dynamik ist intelligent, die Herkunft der Gerichte vielseitig: Hamburger, Chicken Wings chinesisch, Tacos und Nachos nach lateinamerikanischer Art, Frühlingsröllchen und Club Sandwich, ein wirklich internationales Menü.
Im Juni eröffnete „Noodles“, direkt gegenüber der Universität Bocconi, wo es nur Spaghettigerichte gibt, und das nächste Motto heißt Mexiko. Kulinarisch im Stil des Al Mercato in Via Sant ‘ Eufemia, mit gebackenem Fleisch aus dem Holzofen und Beilagen - strikt und ausschließlich - hausgemacht.

Die zwei jungen Küchenchefs sind kreativ und haben die Welt bereist, schon als Kinder von zu Hause aus, wie Eugenio erzählt: „Jedes Mal, wenn meine Mutter an einen Ort reiste, gab es danach für sechs Monate nur die Gerichte dieser Region. Als sie in Indien war, kämpften wir uns danach durch ein Jahr Curry.“ Heute ist nicht nur sein auf einem Heubett serviertes, warmes Brot fein gewürzt, sondern auch das Ambiente. Man riecht Sternanis und Kardamom: „Wir experimentieren gern.“ Die ganze Welt und ihre Eigenheiten finden den Weg in ihre Gerichte.
Im Gegensatz hierzu experimentieren sie mit ihrem persönlichen Stil - beide sehr ähnlich und sehr präzise - kaum: Sie folgen einer gewissen Linie, mit einem gewollten Retrò-Akzent.

Hier ein Schnappschuss, gegliedert nach Elementen:

Eugenio Roncoroni
Wir arbeiten uns von den Schuhen nach oben...

Die Basis Ihrer Kleidung? Ein gut verarbeiteter Polacchino.
Strümpfe? Dunkelblau oder schwarz, immer.
Hose? Mit Umschlag und relativ engem Schnitt.
Bundfalten? Freie Wahl.
Die besten Stoffe? Wichtig ist die Qualität. Auch eine gute Baumwolle ist willkommen.
Oberhemd? Ich mag Kentkragen.
Gürtel? Schnalle gern auch etwas extravagant, das Gesamtbild muss stimmen.
Strickjacke? Cardigan.

Mantel? Kommt auf das Alter des Trägers an: tailliert für Jüngere.
Regenschirm? Ich werde lieber nass.

Obwohl er den klassischen Stil liebt, wird er in der Küche zum Entdecker.

Beniamino Nespor
Bei ihm fragen wir umgekehrt...

Mantel? Kamelhaar.
Strickjacke? Cardigan.
Ihr persönliches Stilmerkmal? Ich trage viele Farben.
Hose? Jeans oder eng geschnittene Stoffhosen mit Bundfalten.
Schuhe? Aus Leder und sehr hochwertig. Sohle strikt aus Leder.
Regenschirm? Kappe.

Farbenfroh. Im Kleidungsstil ist er der „euphorische“ Part, in der Küche der genauere mit einem ultra-klassischen Ansatz, bis zum letzten Milligramm.

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