BON VOYAGE: Carolina Bucci

Mein Florenz

Ihre Kindheit verlebte sie in Florenz zwischen den Grau- und Azur-Tönen des italienischen Rinascimento, den Farben, die sie, ebenso wie ihren Sinn für Ausgewogenheit und niemals ostentative Eleganz, nie hinter sich zurückgelassen hat, weder in ihrem zweiten Lebensabschnitt in New York noch in ihrem heutigen in London, wo wir sie treffen.

Carolina Bucci ist Schmuckdesignerin und setzt damit eine Familientradition fort, die bereits seit 1885 besteht. Diese Tradition bereichert sie jedoch nun um einen zeitgenössischen Touch und hochwertigen Alltagsstil.
Ihr von internationalem Flair geprägtes Leben, zuerst in New York und nun in London, schmälert jedoch keineswegs die enge Beziehung zur Eleganz ihrer Heimatstadt Florenz.
Hier ihre vier wichtigsten Bezugspunkte der Stadt.

Nach Maß. Das Atelier des jungen Schneiders Simone Abbarchi nahe der Ponte Vecchio. Außergewöhnliche Maßschneiderei mit Spezialisierung auf Hemden und Blusen. Traditionelle Farben, Klassiker mit individuellem Akzent: Sein Markenzeichen sind unterschiedliche Ärmelbündchen.

Zum Nachdenken. Ein Spaziergang von San Domenico hinauf nach Fiesole. Auf der Via di Fonte Lucente bis zu der Bank aus Serena-Stein mit Blick über die ganze Stadt. „Man sagt, von hier sei Leonardo Da Vinci mit seiner Flügel-Konstruktion gestartet. Daher stammt der Name „Volo dell'Angelo“ (Flug des Engels) für diesen Ort, an dem sich auch die Gedanken von Carolina in den Himmel erheben.

Gourmet-Pause. Pizza und gefüllte Focaccia der Cantinetta dei Verrazzano in der nahen Via dei Tavolini und vor allem die Zeremonie mit Brot und Schafskäse: „Sie werden serviert und dann direkt am Tisch frische Orangenschale darüber gerieben und Honig hinzugefügt.“ Nirgendwo sonst als in Italien findet man solche einfachen und dennoch erlesenen Dinge. Hier hat man das Gefühl, eine halbe Stunde Urlaub pur zu genießen, der auch einen besonders anstrengenden Tag leichter macht.“

Essenzen. Badesalz, Kerzen und Düfte in der Farmacia di Santa Maria Novella zwischen dem Dom und dem Bahnhof. Die Frische von Verbene und Minze für den Tag, die warmen Nuancen von Amber und Kaschmir für die Zeit nach dem Sonnenuntergang.

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