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Maria Vittoria, Maria Eugenia, Michela Bianconi

Drei Schwestern, in einem Schloss.
Weinberge, Reisen und das Leben als Unternehmerinnen.

Eine Geschichte von Wein, Frauen und Italian Lifestyle.
Drei Schwestern, ein Schloss und ein Keller mit ihrem Wein, den wir dann als modern zu qualifizieren lernen, wenn: “du ihn trinkst, ohne es zu bemerken, es ist nicht nur ein Glas Wein, sondern ein Augenblick, der sich mit dem vereint, was du gerade tust.” Nicht nur über die Qualität sprechen wir mit Maria Vittoria, Michela und Maria Eugenia, sondern auch über den Trend der Zeit, Orte, ihre Gastfreundschaft bis hin zur höchsten Eleganz ihrer handgefertigten Traditionsprodukte.
Junge und faszinierende Protagonistinnen dessen, was geradezu eine Fabel zu sein scheint – die jedoch Arbeit bedeutet, viele Verpflichtungen und Disziplin bei den Belieferungen. Sie spielt in dem Schloss in den sanften Hügeln des Friaul, nahe Udine, im Nordosten Italiens.
Ein Ort umgeben von Weinbergen, die die önologische Entwicklung des “Castello di Buttrio” nähren, der Marke, die die Mutter, Alessandra Felluga, geschaffen hat.
Sie war es, die die Zimmer und Salons des Schlosses aus dem siebzehnten Jahrhundert renoviert hat, mit jenem äußerst persönlichen Stil, der alles harmonisch erscheinen lässt. Und doch ist jedes Ambiente unterschiedlich, einschließlich die 8 Zimmer des Chateau, die in Luxushotelzimmer verwandelt wurden www.castellodibuttrio.it
Die drei Schwestern
Hier wohnen sie, verbringen die Tage mit Arbeit und die Abende mit Gesprächen vor dem Kamin: “In den vergangenen Jahren lebten wir zum Studium weit voneinander entfernt. Nun sind wir glücklich, wieder beisammen zu sein, die Tage fliegen uns geradezu davon.” Wir beobachten sie an ihrer Tafel, “für uns war der Moment des Essens schon immer heilig”, oder an dem Tisch, der so rund ist wie der Turm, der zur großen Küche gehört, mit den Fenstern über das Tal. Von hier aus sieht man auch den Hausgarten, der mit seinen Gemüsen einen jahreszeitlichen Luxus kulinarischer Art vorgibt: “…was uns auffällt, wenn wir im Ausland sind”.
So zum Beispiel in den Universitätsjahren, in denen sie sich auf Hauptstädte und Fächer aufgeteilt haben –Wirtschaft in London, Önologie in Mailand und Geschichte in Paris, was sich nunmehr in eine vollkommene Zusammenarbeit der verschiedenen Spezialisierungen verwandelt hat: “Wir haben drei verschiedene Sichtweisen, das ist sehr nützlich, wir diskutieren gemeinsam alles, von der Strategie bis ins Detail”.
In diesem Leben zwischen den Weinbergen (jedoch wegen der häufigen Arbeitsaufenthalte im Ausland nicht nur), befinden sie sich immer mehr, und das gerne: “Du wachst mit einer unbezahlbaren Aussicht auf, gehst durchs Grüne ins Büro, dabei saugst die Schönheit der Jahreswechsel in dich auf”.
Im Weinkeller haben die jungen Frauen unter Aufsicht ihrer Mutter, jedoch mit der Idee einer unabhängigen Führung ungefähr im Jahresrhythmus die Etiketten Mon Blanc, Phantasiename für einen friaulischen Cuvée, Ettaro, Sauvignon Riserva, der mit seinem Namen seinem Hang alle Ehre macht, und Morpurgo9 nach der klassischen Methode geschaffen.
Ihr Credo: “Sehr mineralische Weine, die vom anfänglichen Bouquet bis zum letzten Nachgeschmack eine gerade Linie ziehen, die bleibt”.
Neben dem Weinkeller ist das Hotel, so besonders wie es mit 8 voneinander unterschiedlichen Zimmern und Salonzimmerfluchten nur sein kann, ferner das Lokal und auch ein Agriturismo, insgesamt also eine Welt, die sich um Annehmlichkeiten und die Schönheiten der Gastfreundschaft dreht, mit purem italienischem Lifestyle. Als ob das nicht genügen würde, haben die Schwestern seit etwa einem Jahr ihren Namen Le Sur einer traditionell-örtlichen und handgefertigten Produktlinie gegeben: “Erdacht für die internationalen Gäste, damit sie ein Souvenir an den Ort mitnehmen können, das hier hergestellt worden ist”.
Es gibt Furlane (Samtslipper), handgenähte Samtpantoffeln, Roomsprays, die nach dem Weinkeller oder dem Kaminzimmer duften, also auf Basis von Räucherstäbchen und Leder, es gibt Beauty Sets und Handtücher, den handgewebten Kaschmirschal, den Landhausmantel aus weichem Stoff, der so sehr an einen edlen Morgenrock eines Dandy erinnert, und den auch sie oft tragen, die Le Sur-Unternehmerinnen.
Neuigkeiten sind bereits unterwegs, wahrscheinlich vor dem Kaminfeuer ersonnen, im großen Salon, der ihren Abenden lauscht.
Der Stil einer zeitgenössischen Schlossherrin, oder besser drei, um genau zu sein.

Ich fühle mich elegant: mit gepflegten Händen und Füßen, einem schönen Dekolleté, leicht geschminkt.
Mein Traumoutfit: Jeans und T-Shirt, im Winter Pullover.
Mein schönstes Geschenk: die Schmuckstücke, die uns die Eltern schenken, immer die gleichen für jede. Insbesondere der Ring für den kleinen Finger mit unseren Initialien.
Im Koffer, für ein Schloss: ein schöner Mantel, ein warmer Schal, Wanderschuhe. Für abends eine weite Hose mit hoher Taille, Pullover und Stiefeletten mit Absätzen, aber keine Stiletts. Im Sommer ein leichtes Kleid am Tag, abends lang und weit mit Furlanen.
Musik: Amy Winehouse wegen der Stimme, Originaltexte und Stil des Jazz. Er wiederholt sich nicht, da er multiinstrumental ist und experimentell.
Interieur: Es muss sich der Örtlichkeit anpassen. Am Meer helle Innenfarben mit Leinensofas, in den Bergen Holz und warme Töne, in einer Stadt wie New York ein Loft mit klaren Entscheidungen, in Paris Klassisches mit weiblichen Farben.
Das Buch: Erinnerungen einer Geisha von Golden, mit dem wunderbaren Vergleich am Ende zwischen ihr und den westlichen Frauen.
Der Film: Catch me if you can von Spielberg wegen der Lebhaftigkeit der Erzählphantasie, und dann Klassiker wie Vom Winde verweht, wegen der Kostüme und der Modernität von Scarlet O’ Hara.
Angst: Als Frauen nicht genügend Zeit zu haben, um sich in der Arbeit zu verwirlichen. Alles zusammen zu setzen,um es zu interpretieren, Erfahrungen machen, die Welt sehen und währenddessen das eigene Leben erschaffen.
Niemals: Ohne Ohrringe: dann fehlt etwas im Gesicht.
Immer: Lange Haare, offen und gepflegt.
LieblingsApp: Die klassischen Itunes, Whatsapp und Instagram.

Drei Geheimziele:

•  Der Markt von Trouville in der Normandie, um Austern zu essen und Champagner zu trinken.

•  Die Spaziergänge an den Stränden von Nantucket, der kleinen Insel in Massachusetts.

•  Auf dem Schiff um die Koronateninseln in Dalmatien, wegen des durchsichtigen Wassers jenes Meeres und der Atmosphäre, die man dort an Land vorfindet.

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