Matteo Sardagna

Herrn Sardagnas Gespür für das Land

Was Matteo mit dieser Gegend verbindet, ist allem voran seine Liebe zur Eleganz der ihrer Farben. Sie empfängt uns in den Nuancen des Herbstes, die sie einzuhüllen scheinen, gemeinsam mit jenen der Weingärten. In den Schattierungen des Landguts Poderi Luigi Einaudi, eingebettet in die warmen Erdfarben des Gebiets der Langhe, in dem seine Familie, beginnend mit dem Urgroßvater Luigi Einaudi, seit Beginn des 19. Jahrhunderts verwurzelt ist. Matteo widmet sich heute ganz dem Weinbau sowie der Führung des Landgasthofes Dogliani: 10 Zimmer mit dem Charme einer Privatresidenz und dem Komfort eines modernen Bed&Breakfast mitten im Grünen.

Kultur und Eleganz -der Idealzustand ist erreicht, wenn diese beiden Strömungen miteinander verschmelzen. So wie bei Herrn Sardagna, dessen Stil seine Wurzeln zu „kleiden“ scheint.

Ein Mix aus Herbstfarben für strikt klassische, maßgeschneiderte Kleidung, mit gewagten Akzenten der Farben von Reben und Weinklaub in freier Interpretation. Die Hemden und Mützen sind englisch geschnitten, aber der Maßschneider kommt aus Italien. Man bevorzugt Tweed, die Jagdweste prangt in grünem Wollstoff, der Schal hat eine dezent natürliche Nuance.
Er umgibt sich mit Kunst, Musik und Büchern, Seine Kleidung verrät auch diese gebildete Aura des jungen Sardagna. Er hört die Musik seines Cousins Ludovico Einaudi und füllt den Gutshof, den er gerade restauriert, vor allem mit Büchern, auch antiken Ausgaben seiner Sammlung. In der Kunst ist das Auge des Ästheten zunächst auf die flämischen Leinwände gefallen, seit Kurzem lässt er sich aber auch von zeitgenössischen Werken faszinieren.

Viele Reisen, mitunter sehr lange. Nächste Etappe: Von Japan nach Südafrika in 4 Monaten. Nicht in diesem Fall, aber in der Regel reist er mit leichtem Gepäck: „Eine Jacke, eine Hose und zwei Hemden, die unterwegs gewaschen werden.“

Nie: „Mit nichtssagenden Menschen“, sagt er.
Immer: mit sich selbst, sagen wir.
Coming Soon: Ein neues unternehmerisches Abenteuer mit Freunden als Gesellschaftern: Eine neue Verkaufskette für „Pizza al Taglio“. Überflüssig, zu sagen, dass sie „Per-Fetta“ sein wird, wie der Name schon verrät.
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